Soziales Lernen

Die Streitschlichter des Goethe-Gymnasiums

Seit dem Schuljahr 2010/2011 ist eine Gruppe ausgebildeter Schülerinnen und Schüler als Streitschlichter tätig. Die in einer Arbeitsgemeinschaft eingeübten wichtigsten Techniken und das erlernte Wissen über den Ablauf eines Streitschlichtersgesprächs setzen die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase engagiert und mittlerweile routiniert ein.

Auch in diesem Schuljahr gehen die Streitschlichterinnen und Streitschlichtern motiviert ihrer Tätigkeit nach und helfen den Schülerinnen und Schülern der unteren Jahrgangsstufen durch ihren Einsatz, Konflikte konstruktiv zu lösen.  

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Die Schülerscouts des Goethe-Gymnasiums

Wer sind die Schülerscouts?

Die Schülerscouts sind Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben und acht. Ihren Einsatz haben sie während der Mittagspause der Klassen 5-7 (6. Stunde) in der Cafeteria. Täglich sind drei Schülerscouts eingeteilt, um während der Essenszeit bei der Aufsicht zu helfen und die Einhaltung der Cafeteriaordnung zu unterstützen.

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Soziales Lernen mit System

Soziales Lernen mit System am Goethe-Gymnasium!

Ob im Schulleben, in der Klassengemeinschaft oder im Unterricht: Soziale Kompetenzen verbessern die Lerakultur einer Schule und werden damit neben dem Fachwissen zunehmend zum Indikator von Schulentwicklung. Das Goethe-Gymnasium engagiert sich auf vielen Ebenen zur Förderung der Handlungskompetenz - ein paar Projekte sollen hier kurz vorgestellt werden.

 

Mentorenausbildung

Seit dem Schuljahr 2007/08 steht die Mentorenausbildung auf einem neuem Fundament: Frau Baumeister, Frau Reifenberg und Frau Harji bilden im Team die Mentoren aus. Damit haben wir ein Mentorensystem geschaffen, in dem die älteren Schülerinnen und Schüler (9. und 10. Klasse) feste Partnerklassen des jeweils neuen 5. Jahrganges übernehmen und ihren Schützlingen helfen, sich in der neuen Schule zurechtzufinden. Die Mentoren nehmen an Klassenveranstaltungen teil und

stehen vor allem auf dem Schulhof als Ansprechpartner zur Verfugung. Ziel ist  es,  dass  sich die  Kinder der  Unterstufe angenommen und in die Schülerschaft integriert fühlen.

Schuljahresbegleitend finden immer wieder Treffen statt, um auftretende Probleme     und    Fragen    zu     klären.     Schulungsschwerpunkte     sind Gewaltprävention und Konfliktmanagement/Streitschlichtung. Wir wollen die Mentoren dazu ermutigen und befähigen, ihr Umfeld verantwortungsvoll mitzugestalten.   In  Ergänzung  hierzu  nutzen  wir  die  Möglichkeit  zur Zusammenarbeit mit der Polizei Frankfurt.

 

 

Soziales Lernen in Klasse 5/6 (Frau Reifenberg)

Ebenfalls seit dem Schuljahr 2007/08 läuft am Goethe-Gymnasium in der Klassenstufe 5/6 das Eingangsprogramm. Ziel des Programms ist das bessere Kennen lernen der Gruppen, die Ausbildung einer Klassengemeinschaft, das Erstellen von Gruppenregeln sowie die Befähigung der Schülerinnen und Schüler Konflikte wahrzunehmen und damit umgehen zu können. In Klasse 5/6 finden hierzu 3 Projekttage mit den Klassenleiterteams statt.

 

Das Buddy-Projekt

Das GG hat sich erfolgreich für das landesweite Buddy-Projekt beworben. Wir bündeln unter diesem „Dach" die bestehenden und neu geplanten Projekte zum sozialen Lernen systematisch und wollen auch neue Anwendungsfelder schaffen.

Was ist das Buddy-Projekt? „Das Buddy-Projekt bietet Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit,    mit    den    Mitteln    der    Peergroup-Education    verantwortliches    und selbstwirksames   Handeln  anzuregen und  zu  fördern:   Jugendliche   lernen   von-  und miteinander. Buddys handeln nach dem Motto: ''Aufeinander achten. Füreinander da sein.Miteinander  lernen". Ziel ist somit das verantwortungsvolle Handeln für sich und andere...'" (aus: Faller, Kneip: Das Buddy-Prinzip)

Dabei gilt als oberste Priorität, die Schulgemeinschaft, zu der Schüler, Eltern und Lehrer gehören, aktiv zu gestalten und für die Schaffumg einer positiven Lernatmosphäre zu nutzen Das Buddy-Projekt ist ein erster kleiner Schritt hin zu einer gesammelten Schulidentität, die nicht von den Trainern aufgezwungen werden, sondern in einem Projekt gemeinsam erschaffen werden soll. - Denn nur in einer ,gesunden; Schulgemeinde kann effektiv gelernt und gelehrt werden.

A. Reifenberg