25 Jahre Schüleraustausch mit Tamagawa Gakuen in Tokyo

25_Jahre_Austausch_mit_Japan_start„Sich eine neue Welt erschließen“ – dieses Ziel sei  wesentlich für den Japanischunterricht und den Schüleraustausch mit Japan. Unter dieses  Leitmotiv stellte der Schulleiter des Goethe-Gymnasiums, Herr Wirth, die Ansprache am 25. August 2011 zur Feier des Jubiläums der Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule Tamagawa Gakuen in Tokyo.

 

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25 Jahre Austausch mit JapanSeit 1984 wird Japanisch am GG als 3.Fremdsprache unterrichtet, seit 1986 besteht der Schüleraustausch. Für 4 Wochen reisen die Schülergruppen ins Partnerland, einzelne Schüler nutzen auch die Möglichkeit, jeweils ein halbes Jahr im Partnerland zu verbringen.
Jedoch nicht nur die Gelegenheit, Einblicke ins Gastland zu gewinnen, sei wichtig, auch die Aufgabe, Botschafter der eigenen Kultur zu werden, verlange eine besondere Bereitschaft zu Weitsicht, Mut und Durchhaltevermögen.
Herr Wirth dankte den Japanischlehrern, die heute den Austausch fortführen, hob aber besonders die Arbeit von Frau Sato-Diesner hervor, die diese Begegnung aufgebaut und über viele Jahre erhalten hat. Ihre Verdienste wurden am Ende der Veranstaltung dann auch noch einmal ausdrücklich gewürdigt.
Herr Wirth sprach auch seinen Dank aus für seine Vorgänger als Schulleiter, Herrn Barton und Herrn Nessler, die dieses Projekt immer aktiv unterstützt hatten.

 

25 Jahre Austausch mit Japan (1)Ebenso mit Dank verbunden sprach Herr Wirth die Grußadresse  an die geladenen Gäste aus:
Herrn Takashima, Schulleiter der Tamagawa Gakuen ,
Frau Ito, Vizekonsulin des japanischen Generalkonsulats,
Herrn Adam vom Hessischen Kultusministerium,
Herrn Sauerhoff von Staatlichen Frankfurt, 
Herrn Gempt, Präsident , und Herrn Zeidenitz, Vizepräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft. Er dankte ihnen besonders für die Weiterleitung der Spende der Schulgemeinde des GG für Opfer des Erdbebens in Japan an eine  betroffene Schule.
Zum Schluss wandte sich der Schulleiter an die Eltern und die Familien und an die Schüler selbst. Japanisch sei ein Angebot für leistungsstarke und leistungswillige Schüler und von daher auch ein Gütesiegel für das GG.

Die Rede von Herrn Wirth auf Japanisch Rede-Einleitung


25 Jahre Austausch mit Japan (3)Frau Vizekonsulin Ito drückte aus, dass sie sich geehrt fühle, in diesem Rahmen zu den Gästen und Schülern des GG zu sprechen. Mit dem  25jährigen Jubiläum des Austauschs fiele zusammen, dass auch die deutsch-japanische Kooperation nun schon 150 Jahre bestehe, seit 1861.
In dieser Zeit entwickelte sich ein reger Austausch, insbesondere im Bereich der Medizin, der Forschung wie der Wissenschaften generell.
Deutschland sei in vielerlei Hinsicht auch ein Vorbild für Japan gewesen. In all dieser Zeit habe sich ein gutes Klima des Vertrauens entwickelt.

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Herr Schulleiter Takashima Soran nannte die Zahl von über 500 Schülerinnen und Schülern, die an diesen Begegnungen teilgenommen haben. Viele von ihnen haben Berufe ergriffen und Arbeitsplätze gefunden, die in engem Zusammenhang mit der deutsch-japanischen Kooperation stehen. Insbesondere in der Wissenschaft und im Ingenieurswesen sei dies fruchtbar.
Er baue auf eine Fortführung des Austauschs, der zu einem wirklichen Verstehen und Verständnis führe.

 

 

Der Chor des Goethe-Gymnasiums trug danach 3 Stücke vor: Breaking up is hard to do - I am but a small voice und Barbara Ann.

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Im Anschluss stellten zwei Schüler Präsentationen  (auf Japanisch) vor :

Woon-Huyung Cha: "Carl Julius Textor - ein Bockenheimer im Teegeschäft" und Seehyeak Jang: "Dondorf& Naumann:die ersten japanischen Banknoten made in Germany". Danach ein virtuoses Sol auf der Violine von Seehyeak Jang.

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"Schneewitchen im Apfelrausch - die japanische Version einer uralten Geschichte." Im Theatersketch der Japanischklassen 8 und 9 wurde nur Japanisch gesprochen - und trotzdem konnte man alles verstehen.25 Jahre Austausch mit Japan (11) 25 Jahre Austausch mit Japan (12) 25 Jahre Austausch mit Japan (13)

Eine Zusammenstellung von Videos aus 25 Jahren Japanbesuchen rief dann Erinnerungen wach" Mukashi, mukashi"

Die japanische Gruppe führte anschließend einen traditionellen Tanz in moderner Choreographie vor.

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Und dann sangen japanische und deutsche Schüler gemeinsam die Schulhymnne von Tamagawa Gakuen.

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Letzter Höhepunkt war schließlich die Verleihung der Urkunden an die diesjährigen japanischen Austauschschüler.

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Vor der Einladung zum Austausch von Gedanken, Erinnerungen und Einschätzungen beim Büfett sprach Herr Wirth auch noch seinen Dank an die vielen Aktiven aus, die nicht auf der Bühne standen:

Tabitha Carver für die Programmgestaltung, Anton Zitzer für die Ermittlung der Ehemaligen
Frau Ilana Eisenberg für die Sichtung des Filmmaterials, Frau Ahlrichs und ihr Mann für die Endfassung des Films, Hern Jasny und Herren Özdes für die Technik, dem Fachbereich Musik und dem besonderen Einsatz von Herrn Schoenberg, unserem Musikreferendar   und zum Schluss, noch einmal, bei „standing ovations“, Frau Sato-Diesner.

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Das reichhaltige Büffet befriedigte nicht nur den Appetit, es gab auch Anlass für viele junge und ältere Gäste, darunter sehr viele ehemalige Japanischlerner, Kontakte zu knüpfen oder zu erneuern.

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Eine kleine Diaschau mit diesen und weiteren Bildern kann hier abgerufen werden

Reinhold Euler, Fotos: R.Euler + J.Schrimpf