Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums in Frankfurt gewinnen Gründerpreis mit Geschäftsplan für exklusiven Empfangservice für Besucher aus Asien. FRANKFURT am Main, 9. Februar 2010 – Zwei Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums in Frankfurt am Main haben mit ihrem Geschäftsplan für einen exklusiven Empfangsservice für Touristen und Geschäftsleute aus Asien den mit einem Preisgeld von 1 000 Euro ersten Preis des Bildungsprogramms „Unternehmer von morgen“ des American-German Business Club Frankfurt gewonnen.
In English : Team from Goethe Gymnasium Frankfurt wins first prize in business plan
competition.(pdF)
Der von Wen Xia Zhang und Merhawit Weldgegeorgis erstellte Geschäftsplan „Exclusive Travel International“ (ETI) bietet Touristen und Geschäftsleuten vor allem aus China und dem Mittleren Osten einen ganz besonderen Service, der ihnen den Aufenthalt in Frankfurt so angenehm wie möglich macht. Auch bei der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen in Deutschland wird dem Geschäftsplan zufolge Hilfe geleistet. Der mit einem Preisgeld von 500 Euro honorierte zweite Platz ging an Nina Heyse und Stefanie Brunner von der St. Angela-Schule in Königstein für ihren Geschäftsplan für ein Diät-Restaurant, das die Gäste über die Kalorienzahl der Speisen informiert und Ihnen nach dem Motto „Weniger ist mehr“ dabei hilft, ein gesünderes Leben zu führen. Der dritte Platz, honoriert mit 250 Euro, ging an Caterina Schindler und Stela Tamnichka von der Frankfurt International School in Oberursel für ihr Konzept für ein Unternehmen im medizinischen Bereich, das Krankenakten sammelt und zu einem besseren Datenaustausch zwischen Ärzten und Apothekern beitragen soll. Die Preise wurden bei einer Feier in der Goethe Business School im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt durch U.S.-Generalkonsul Edward M. Alford überreicht.

Das von den beiden Siegerinnen des Geschäftsplan-Wettbewerbs konzipierte Unternehmen Exclusive Travel International steht bislang nur auf dem Papier, aber die beiden Schülerinnen können sich durchaus vorstellen, den Plan auch die Praxis umzusetzen. Sabine Weinheimer-Hoepermans, Director of Corporate Relations, Goethe Business School, und eine der Jurorinnen und Mentorinnen des Bildungsprogramms, sieht dafür durchaus Chancen. „Die von den Wettbewerbsteilnehmern vorgelegten Geschäftspläne haben durchaus Potenzial. Wir unterstützen die Teilnehmer gerne dabei, ihre Ideen weiter auszuarbeiten und in die Praxis umzusetzen.“ Sabine Weinheimer-Hoepermans weiter: „Die Goethe Business School unterstützt den Wettbewerb, da er dabei hilft, die Kluft zwischen der Schule und dem Geschäftsleben zu überbrücken.“ David Knower, Präsident des American-German Business Club Frankfurt e.V.: „Gewinner dieses Wettbewerbs sind alle. Die Schülerinnen und Schüler haben einen Einblick in die Geschäftswelt erhalten und etwas gelernt, was in der Schule nicht gelehrt wird, nämlich das unternehmerische Denken. Gewinner sind aber auch die Mentorinnen und Mentoren, die die Gelegenheit hatten, mit engagierten jungen Menschen gemeinsam an unternehmerischen Konzepten zu arbeiten.“

An dem ein halbes Jahr dauernden Bildungsprogramm nahmen etwa 60 Schülerinnen und Schüler aus dem Großraum Frankfurt am Main teil, die mit Unterstützung von erfahrenen Führungskräften mit Expertise in den Bereichen Unternehmensführung, Finanzen, Personal und Marketing und erfolgreichen Existenzgründern ihre Geschäftsideen in einen tragfähigen Geschäftsplan überführten. Das Besondere dabei: Das Coaching fand in englischer Sprache statt. Der Geschäftsplan – oder Business Plan - musste in englischer Sprache verfasst werden. Schließlich wurden von 29 Teilnehmern 14 Geschäftspläne eingereicht. Der Business Plan-Wettbewerb wurde unterstützt vom U.S.-Generalkonsulat in Frankfurt, der Goethe Business School, einer auf die professionelle und persönliche Entwicklung von Führungskräften ausgerichteten Einheit der Goethe-Universität Frankfurt am Main, sowie dem Marriott Hotel in Frankfurt, Coca Cola und Bagel Brothers.
Über den American-German Business Club Der American-German Business Club (AGBC e.V.) ist eine private, gemeinnützige, unparteiische und internationale Organisation, die derzeit in Deutschland in zehn regionalen Gliederungen organisiert ist. Der American-German Business Club Frankfurt e.V. ist die größte dieser Gliederungen. Ziel des American-German Business Club ist die Intensivierung deutsch-amerikanischer Wirtschaftsbeziehungen. Weitere Informationen über den American-German Business Club e.V. unter www.agbc.de.
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